Schon Albert Einstein sagte „Ich muss nicht alles wissen. Ich muss nur wissen, wo es steht.“

Darum bieten wir Ihnen hier einen neuen Service: 

Unser Lexikon,
in dem wir Ihnen die Fachbegriffe rund um unser Produkt erklären.

Was ist Wissen? Wozu muss ich das wissen?

Besser wissen, nicht wissen, Bescheid wissen, man kann nie wissen, hätte ich das gewusst,
das ist eine Wissenschaft für sich, der Stand von Wissenschaft und Technik
wissen, wo der Schuh drückt, oder nicht wissen wo einem der Kopf steht…
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden
wissen, wo es lang geht ...

Ach, lesen Sie doch einfach nach…. Hier bei uns oder im Internet

Bezeichnet die veredelnde Behandlung von Stoffen und  Textilien, aber auch Garnen und Fasern, um ihnen ein besonderes Aussehen und/oder bestimmte Eigenschaften zu geben. Dazu gehören besondere Oberflächenstrukturen, Härtegrad, Weichheit, Glanz, Dichte, Glätte, Geschmeidigkeit, aber auch wasserabweisende, antistatische oder flammhemmende Ausrüstung.

Bei einem vollflächigen Druck wird das Format um die Beschnittzugabe (oder auch Anschnitt, mindestens 3 mm ringsherum) vergrößert. Dieses Überformat erlaubt dann kleine Toleranzen beim Zuschnitt, ohne dass die beschnittene Drucksache später weiße Ränder aufweist. Diese Toleranzen können immer wieder mal aufgrund der physikalischen Gegebenheiten der Produktion vorkommen, darum sollten auch Text und Motive auf einer Drucksache immer mindestens 3 mm Abstand zum Rand haben.

In einer Bilddatei legt die Auflösung fest, wie viele Pixel sich auf einer bestimmten Strecke befinden. Je mehr Pixel (= kleinste Einheit im Bild), desto höher die Auflösung. Je höher die Auflösung, desto mehr Details lassen sich darstellen. Die Auflösung wird in dpi, dots per inch angegeben. Die Auflösung eines Bildes kann nicht nachträglich vergrößert werden. Bilder für das Internet haben normalerweise eine Auflösung von 72 oder 96 dpi. Um ein gutes Druckergebnis zu erzielen, sollte die Datei eine Auflösung von 300 dpi haben. Es empfiehlt sich immer, vorab zu klären, welche Bildqualität für das gewünschte Etikett notwendig ist, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. 

Das Windows Bitmap ist ein Rastergrafikformat, das für Microsoft Windows entwickelt wurde. Das Format zeichnet sich durch seinen einfachen Aufbau und seine schwache Komprimierung aus, weshalb die Dateien relativ groß sind.

CMYK ist die Abkürzung für „Cyan Magenta Yellow Key“. Das CMYK-Farbmodell basiert auf den drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb, aus denen alle anderen Farben gemischt werden. Liegen alle drei Farben übereinander entsteht in der Theorie Schwarz, in der Praxis aber ein dunkles Braun. Aus diesem Grund wird, ausschließlich zum Abdunkeln, Schwarz hinzugefügt. (In der Bezeichnung wird „Key“ statt „Black“ verwendet, weil B im Englischen für Blue steht)

Das Etikett ist an einem Ende gefaltet.

Das Etikett ist an beiden Enden gefaltet.

„Encapsulated Postscript Datei“ – Dieses Dateiformat wurde speziell entwickelt, um eine Grafik in ein Post-Script-Dokument einzubetten. Eine EPS-Datei enthält immer nur eine Seite und kann auf verschiedenen Ausgabegeräten zum Einsatz kommen. Daher eignet sie sich besonders für den Austausch zwischen verschiedenen Ausgabemedien. Die Daten in einer EPS-Datei sollten immer in Vektoren vorliegen, eventuell eingesetzte Schriften sollten umgewandelt sein oder die Schriften sollten im Dokument eingebettet werden.

Gewebe ist der Oberbegriff für manuell oder maschinell  gefertigte Erzeugnisse der Weberei wie Tuch, Samt, Velours, Plüsch, Frottee und sonstige textile Flächengebilde aus mindestens zwei rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig gekreuzten Fadensystemen.

Die Kanten werden durch Schneideeinheiten am Ende des Webprozesses über einen heißen Draht auf Bandbreite geschnitten.

Grafiken (Bilder, Logos, Fotos) können in einer Vielzahl von Dateiformaten vorliegen. Die Vorlage hat entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis, also das fertige Webetikett, Hangtag, Metallemblem oder Ähnliches. Man unterscheidet zwei verschiedene Typen: Rastergrafiken (= Pixelgrafiken) und Vektorgrafiken.

Wir beraten Sie gerne darüber, welches Dateiformat sich für Ihr gewünschtes Etikett am besten eignet.

Das Etikett wird mit einem heißen Draht oder Messer nach dem Webprozess auf Maß geschnitten.

Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 Basisfarben, insgesamt 3520 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist. 

Eine HKS-Farbe kann durch Verwendung einer Sonderfarbe wiedergegeben oder annähernd durch vorgegebene Mischungsverhältnisse im CMYK-Vierfarbdruck erzielt werden.

Bei der Angabe der HKS Farbe wird daher zusätzlich zur Nummer die verwendete Papierart ((HKS E (Endlospapier), HKS K (Kunstdruckpapier), HKS N (Naturpapier), HKS Z (Zeitungspapier)) angegeben. Dadurch soll die durch unterschiedlichen Farbwiedergabe in Abhängigkeit vom bedruckten Papier gerecht werden.

Der Begriff JPEG leitet sich von der „Joint Photographic Experts Group“ ab, die das Format 1992 entwickelt hat. In diesem Format werden Bilder komprimiert abgespeichert, was zu kleineren Dateigrößen und kürzeren Ladezeiten im Internet führt. Je höher der Komprimierungsgrad, desto kleiner die Bildgröße und Bildqualität. Das JPG-Format ist das gängigste Rastergrafik-Format und kann von fast allen Bildbearbeitungsprogrammen verarbeitet werden. Es unterstützt RGB- sowie CMYK Farbmodelle.

Das Etikett wird  mittel- und einseitig endgefaltet.

Das Etikett wird mittig gefaltet.

Das Etikett wird mittel- und beidseitig endgefaltet.

Das besondere Erkennungsmerkmal ist die glänzende Oberfläche, die einer Seidenoptik ähnelt. Dies wird hervorgerufen durch eine hohe Kettdichte und wird daher im Fachjargon als Kettsatin betitelt. Besonderheit bei dem Nadelsatin ist, dass die Bänder einzeln mit den Kanten gewebt werden.

Pantone auch Pantone matching system (pms) ist der Name eines Farbsystems. Pantone wird als Farbreferenz, neben der Textilindustrie, vor allem in der Druck- und Grafikindustrie als weltweiter Standard verwendet. Jede Pantonefarbe hat eine eigene Nummer, dies ermöglicht einen internationalen und objektiven Informationsaustausch einer bestimmten Farbe. 

Durch die Angabe des Pantone-Wertes ist eindeutig klar, welche Farbe gemeint ist. Fehler durch unterschiedliche Bildschirmdarstellungen oder subjektive Farbwahrnehmung werden dadurch nahezu ausgeschlossen.

Durch den Druck auf verschiedene Papiersorten soll der unterschiedliche Farbeindruck der Pantone-Farbe in Abhängigkeit vom Druckstoff deutlich gemacht werden. Bei der Angabe der Pantone-Farbe wird daher zusätzlich zur Nummer die verwendete Papierart (matt gestrichen (matte, M); glänzend gestrichen (coated, C); ungestrichen (uncoated, U) angegeben.

Neben den 3-oder 4-stelligen Druckpantonefarben gibt auch eine spezielle Textilpalette (Pantone for Fashion and Home Colours), die in 7-stelligen Nummern angegeben sind. Dazu zählen z.B. die „TPX“-Töne (auf Papier gedruckt) und die „TCX“-Töne (Baumwolle, gefärbt).

Um den 100% Pantone-Farbton zu erzielen, müssen diese als Volltonfarben gedruckt werden. Im CMYK-Vierfarbdruck können die meisten Pantonefarben nur annähernd wieder gegeben werden.

Dateien im PDF (Portable Document Format)-Format sind plattformunabhängig und können in verschiedenen Programmen, Anwendungen, Betriebssystemen und Ausgabegeräten originalgetreu wiedergegeben werden.

RAL-Classic
„RAL Classic“ ist kein Farbsystem, sondern eine Farbsammlung, da außer einer groben Einteilung nach Grundfarbe jegliche Farbsystematik fehlt. Auf dem Lack-Gebiet gewährleisten RAL-registrierte „Farben“, dass sie in ausreichender Echtheit (Licht, Wetter, Chemikalienbeständigkeit etc.) und Deckvermögen lieferbar sind. 

RAL-Design
Das „RAL Design“ System ist farbmetrisch definiert und durch die Farbkoordinaten geordnet. So kann jede „RAL Design“ Farbe jederzeit schnell gefunden werden - schon der Farbname gibt die exakte Farbdefinition an.

Bei einer Rastergrafik ist ein Pixel die kleinstmögliche Einheit der digitalen Vorlage. Es handelt sich bei einem Pixel um eine einfarbige, nicht teilbare Fläche. Die Anzahl der Pixel in einem Bild bestimmen die Feinheit des dargestellten Objektes. Je mehr Pixel, desto detaillierter die Darstellung (siehe auch „Bildauflösung“). Die Auflösung eines Bildes kann nicht nachträglich verbessert/vergrößert werden. Pixelbasierte Vorlagen eignen sich für Fotos.

Die Bezeichnung RGB beschreibt ein Farbmodell, das auf den Grundfarben Rot, Grün und Blau basiert. Werden diese drei Farben in verschiedenen Anteilen übereinander geblendet, entstehen Mischfarben. Werden sie in voller Intensität übereinander geblendet, entsteht Weiß. Bei diesem Farbmodell handelt es sich um sogenannte „Lichtfarben“, es kommt bei der Farbdarstellung auf Monitoren zum Einsatz.

Die Querfäden in einem Gewebe heißen Schuss oder Schussfäden und werden horizontal  zu den Kettfäden eingetragen.

Als Schussdichte bezeichnet man die Anzahl der auf einer bestimmten Länge der Kette entfallenden Schussfäden. Je höher die Schussdichte, desto feiner wird das Etikett. Bei der Schussdichte spricht man von der Anzahl der verwebten Schussfäden pro cm. Beispielsweise bei einer Schussdichte von 56, werden somit 56 Fäden pro cm verwebt.

Bereich, der nach der Weiterverarbeitung (Endfaltungen etc.) sichtbar ist.

Das besondere Erkennungsmerkmal der Taft-Etiketten ist die grobe Struktur.  Durch eine geringe Schussdichte hat das Etikett einen geringen Materialverbrauch und ist dadurch günstiger.

„Tagged Image File Format“ – Im Gegensatz zum JPG bietet dieses Bilddateiformat eine Komprimierung der Daten ohne Qualitätsverlust. Es unterstützt das CMYK-Farbmodell und die Verwendung von Ebenen und Transparenzen. Die hohe Qualität der Bilder schlägt sich in der Größe der Datei nieder.

Ultra Sonic (US) heißt, dass die Etiketten auf dem Webstuhl wie ein großer Teppich gewebt werden und nachträglich auf der US–Maschine mit Ultraschall geschnitten werden. Unbedingt empfehlenswert für alle Breitwarenqualitäten, die direkt auf der Haut getragen werden. Die Kanten sind wesentlich weicher als bei einem direkten Heißschnitt auf dem Webstuhl.

Vektorgrafiken eignen sich für Illustrationen, Logos und Texte. Eines der wesentlichen Merkmale und Vorteile gegenüber der Rastergrafik ist die stufenlose und verlustfreie Skalierbarkeit.